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25/09/08
Noch kleinere, handlichere Kamerassysteme mit Wechselobjektiven
Olympus hat mit der Entwicklung einer auf dem „Micro Four Thirds
Standard“ basierenden digitalen Kamera mit Wechselobjektiven begonnen.
Die neue Kamera wird deutlich kleiner und leichter als die bisherigen
Modelle aus dem Olympus
E-System. Möglich wurde dies durch den Micro Four Thirds Standard, der
am 5. August gemeinsam mit Matsushita Industrial Co. LTD. (Panasonic)
vorgestellt wurde. Eine Studie des neuen Modells ist auf der photokina
2008 ausgestellt.
Der weltweite Markt für digitale SLR-Kameras mit Wechselobjektiven
wächst stetig. Der Anteil am gesamten Digitalkameramarkt beträgt nach
wie vor jedoch nur 7 Prozent. Bedenkt man den wesentlich größeren
Anteil, den Spiegelreflexkamera-Systeme mit Wechselobjektiven hatten,
als der Film das dominante Speichermedium war, lässt das die
Schlussfolgerung zu, dass dieser Bereich noch großes Potenzial zu bieten
hat. Allerdings zeigen Marktuntersuchungen, dass Kunden sich lieber für
kompaktere Modelle entscheiden, weil sie digitale SLR-Kameras als „groß,
schwer und kompliziert zu bedienen“ empfinden.
Der Micro Four Thirds System Standard wurde entwickelt, um diesen
Kundenbedürfnissen zu entsprechen, denn er ermöglicht wesentlich
kompaktere und leichtere Kamera-Systeme mit austauschbaren Objektiven.
Die derzeit in der Entwicklung befindliche Kamera wird das erste Olympus
Modell sein, das auf dem Micro Four Thirds Standard basiert.
Wechselobjektive nach dem neuen Standard stehen ebenfalls kurz vor der
Veröffentlichung. Zudem können E-System Nutzer ihre bereits erworbenen
Four Thirds Weitwinkel-, Tele- und Makroobjektive über einen Adapter an
die Micro Four Thirds Gehäuse anbringen.
Produktname, Termin der Markteinführung und Verkaufspreis der ersten
Micro Four Thirds Kamera werden in naher Zukunft bekannt gegeben.
Olympus betont, dass natürlich der bisherige Four Thirds Standard
bestehen bleibt und das Angebot an D-SLR-Kameras, Objektiven sowie
Zubehör kontinuierlich ausgebaut wird. Dies umfasst Lösungen für
professionelle Fotografen, Künstler sowie Hobbyfotografen.
Überblick über den Micro Four Thirds Standard
Der Micro Four Thirds Standard wurde konzipiert und entwickelt, um das
Leistungspotenzial digitaler Fototechnik zu maximieren und die Vorteile
des Four Thirds Standards für digitale Kamerasysteme weiter auszubauen.
Grundlegende Unterschiede zwischen Four Thirds und Micro Four Thirds
Standard*:
1) Etwa 50% kürzeres Auflagemaß (Abstand zwischen Bajonett und Sensor)
2) 6 mm kleinerer Bajonett-Durchmesser
3) Anzahl der elektrischen Kontakte am Bajonett von 9 auf 11 erhöht
* Die Diagonalmaße des Bildsensors sind beim Four Thirds System und
Micro Four Thirds System identisch.
Mit dem Micro Four Thirds Standard erhalten Anwender die gleich hohe
Bildqualität, wie sie der 4/3-Typ-Bildsensor des Four Thirds Systems
bietet – in einem noch kompakteren Gehäuse. Fotografen profitieren
außerdem von wesentlich kompakteren Objektiven, besonders im Weitwinkel-
und Hochleistungszoom-Bereich. Das Four Thirds System bietet bereits die
Vorteile kompakter, leichtgewichtiger Produkte und das neue Micro Four
Thirds System baut dies noch weiter aus: Es ermöglicht die Entwicklung
ultrakompakter Kamerasysteme mit Wechselobjektiven, wie es sie bis jetzt
nicht gegeben hat. Der neue Micro Four Thirds Standard beinhaltet
außerdem eine größere Anzahl von elektronischen Kontakten, die
zukünftige neue Funktionen und erhöhte System-Funktionalität
unterstützen..
There are 333 days to get ready for the SWPP Convention and Trade Show at The Hilton London Metropole Hotel ...
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